Porsche hat es getan, sie haben endlich einen Rennwagen mit Hybridtechnik rausgebracht. Diese Technik wird die Motorsportwelt begeistern und verbessern. Beim Porsche 911 GT3 R Hybrid handelt es sich um Porsche-Modell, welches im März 2010 auf dem Genfer Automobil Salon der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Dieser Porsche verfügt über eine Gesamtleistung von 472 kW. Außerdem hat der Porsche 911 GT3 R Hybrid einen 6-Zylinder-Boxermotor, der 353 kW – also 480 PS – leistet und zwei weiteren Elektromotoren, die die anderen 119 kW liefern und an der Vorderachse des Fahrzeugs angebracht sind. Zur Speicherung der Energie verwendet der Porsche 911 GT3 R Hybrid eine Schwunggradspeicherung. Ein sogenannter Schwunggradspeicher ist ein Rotor, welcher auf 40.000 Umdrehungen in einer Minute beschleunigt wird. Der Schwungradspeicher gibt die Energie wieder ab, sobald zusätzliche Energie gebraucht wird, dadurch dass induzierte Spannung an die beiden elektronischen Motoren geliefert wird.
Seine Rennpremiere hat der Porsche 911 GT3 R Hybrid beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring im Mai 2010. Der Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg hat den Porsche bereits auf seine Fahrtauglichkeit getestet. Das Besondere und einzigartige an diesem Porsche ist, dass er mit diesem Schwungradspeicher von Williams Hybrid Power (WHP) im Beifahrerraum ausgestattet ist. Erst seit dem Jahr 2010 setzt Porsche verstärkt aus diesem Hybridsystem und versucht es auch in seine Fahrzeuge zu integrieren. Und das auch mit Erfolg, denn gleich bei der Premiere des Fahrzeugs, konnte der Porsche 911 GT3 R Hybrid zwei Fahrern der VLN auf das Podest verhelfen.
Mit dem besonderen Schwungrad erreicht der Porsche 911 GT3 R Hybrid 40.000 Touren, denn die beiden elektronischen Motoren an der Vorderachse werden als Generatoren zur Stromerzeugung genutzt. In diesem Schwungrad wird die Energie in kinetische Energie umgesetzt und gespeichert. Im Fahrzeug befindet sich ein Kipphebel, über dem die Piloten die zusätzliche Leistung von 120 kW abrufen können. Dieser kurzfristige Allradantrieb birgt enorme Vorteile in den Beschleunigungsphasen. Man muss sich nur genau überlegen, wenn man den Hebel zum Einsatz kommen lässt. Denn in einigen Kurven geht das nicht, da es dort zu viel Untersteuern gibt. Sobald man den Hebel betätigt, wird die Schwungradenergie in elektrische Energie umgewandelt und mittels einer besonderen Steuerungselektronik werden dann die beiden elektronischen Motoren an der Vorderachse aufgeschaltet. Über diesen sogenannte Zusatz-Boost kann man insgesamt immer nur für 6 bis 8 Sekunden verfügen. Um den nächsten Schub zu betätigen, muss der Akku sich dann erst wieder aufladen. Aber dieser Hybridantrieb soll nicht nur leistungs-, sondern auch verbrauchsorientiert eingesetzt werden. Insgesamt macht es diese Zusatzleistung möglich, weniger Treibstoff zu verbrauchen, was wiederum dazu führt, dass das Gewicht verringert, wird so dass man Boxenstopps auch nach hinten schieben kann.
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Finde ich sehr bemerkenswert, dass auch ein Hersteller wie Porsche sich um den Umweltschutz bemüht. Eigentlich hätten die das glaub ich nicht nötig, wenn man sich den Kundenkreis von denen anschaut. Sehr vorbildlich.
Es bleibt Porsche gar nichts anderes über als sich auch mit dem Thema Umweltschutz auseinanderzusetzen. Kunden erwarten in heutiger Zeit, dass sich Unternehmen auch mit den ökologischen Zielen beschäftigen. Anders lässt sich heutzutage kein erfolgreiches Unternehmen mehr führen.
Ehrlich gesagt sieht dieser Porsche überhaupt gar nicht nach einem Hybrid-Auto aus. Aber wenn es wirklich so sein sollte gilt mein Respekt den Entwicklern von Porsche.