Auch wenn man es nicht glauben mag und es auch beim Anblick des riesigen Wagens nicht vermutet, der Porsche Cayenne ist der günstigste Einstieg in die Welt von Porsche. Die Basisversion ist für rund 53000 Euro zu bekommen. Als Gegenleistung stehen so schon 290 muntere Pferdestärken parat. Das dies nur der Anfang ist und in immer weiteren Leistungseskalationen mündet, tut der Sache keinen Abbruch. Sogar eine Dieselvariante, bislang eine Ausnahme und bei der Einführung ein Novum.
Der Porsche Cayenne stellt die sportlichste Möglichkeit einen luxuriösen SUV zu fahren. Neben den kraftvollen Motoren ist es vor allem das sehr sportlich ausgelegte Fahrwerk, die starken Bremsen, der herrliche Motorsound und die vielen optionalen Komponenten die sich in anderen Sportmodellen von Porsche auch ordern lassen.
Im Portfolio des Cayenne findet sich beispielsweise die GTS Variante. Hier werkeln 405 PS aus einem Achtzylindermotor und eine Fahrwerksabstimmung, die auch bei einem Sportwagen nicht deplatziert wäre. In Kombination mit den extrem breiten Felgen und folglich den breiten Reifen besitzt der GTS eine sehr gute Kurvenlage. Hohe Kurvengeschwindigkeiten werden mit einer kaum wankenden Karosserie belohnt. Für druckvolle Sprints eignet sich der GTS ebenfalls, allerdings setzt der Cayenne Turbo S dem ganzen die Krone auf. Mit 550 PS gibt es trotz des hohen Leergewichts von 2,5 Tonnen nur wenig Gegner auf der Straße.
2010 wird der zweite Cayenne eingeführt, der Konsequent die Merkmale des ersten Cayennes fortführt und dennoch viele Detaillösungen mit sich bringt. Vor allem in Sachen Effizienz ist der Cayenne II gewachsen. Neben einer Hybrid-Variante mit 380 PS ist vor allem das Leergewicht gesunken. Nun wiegt der abgespeckte Cayenne nur noch etwas mehr als 2 Tonnen. Dies kommt bei allen Modellen dem Verbrauch zu gute. Die Hybridvariante überzeugt mit einem Verbrauchswert von 8,2 Litern Super. Wer es etwas gemächlicher angehen lassen möchte, der fährt im Cayenne Diesel mit mageren 7,4 Litern Diesel bequem durch die Lande.
Das Design des neuen Cayennes ist lange nicht mehr so bullig und klobig, wie bei der ersten Cayenne Variante. Der Neue wirkt breiter und ist deutlich flacher. Die Front fügt sich gut in die Porschepalette ein, nur beim Heck scheiden sich die Geister. Viele Interessenten wollen Anleihen von japanischen Autos beim Cayenne sehen und diese auf die hohe Akzeptanz am asiatischen Markt zurückführen.
Der Porsche Cayenne hat sich entgegen vieler negativer Meinungen am Markt etabliert und Porsche weitere Gewinne eingeheimst. Die neue Generation wird dort anknüpfen und vermutlich weiter begeistern.
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