Rene Rast hat die 200. Ausgabe des Porsche Mobil 1 Supercup gewonnen. In seinem Porsche 911 GT3 Cup vom Team Lechner Racing sicherte sich der Deutsche den Triumph vor dem stark auffahrenden Polen Kuba Giermaziak auf dem Nürburgring. Es war bereits der vierte Sieg in Serie für Rast im schnellsten Markenpokal der Welt. Der 24-Jährige baute auf diese Weise auch seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Für ihn stehen damit alle Zeichen auf Titelverteidigung, denn bereits 2010 war Rast der Gesamtsieger im Mobil 1-Supercup. Jünger als der gebürtige Mindener im vergangenen Jahr war dabei noch niemand.
Seit 1993 findet der Porsche Mobil 1 Supercup im Rahmen der Formel 1-Rennen statt. Gefahren wird im Porsche 911 GT3 Cup oder RSR. Seit seiner Premiere am 25. April 1993 in Imola gastierte der Supercup insgesamt auf 19 verschiedenen Strecken überall auf der Erde. Für Porsche ist es dabei gute Tradition geworden, bekannte und beliebte Fahrer als Gäste in den einzelnen Supercup-Rennen an den Start zu schicken. 1993 war es beispielsweise der Finne Mikka Häkkinnen, der gleich zwei Ausgaben des Markenpokals gewinnen konnte.
Aber der Mobil 1 Supercup beeinflusst auch die Entwicklung der Straßenfahrzeuge von Porsche. Auf Basis des GT3 Cup und des GT3 RSR wurde der neue 911 GT3 entwickelt, der unter den Fahrern als die perfekte Verbindung zwischen Rennfahrzeug und Straßenwagen gefeiert wird. So verfügt er über einen renntauglichen Motor, eine ebenfalls renntaugliche Radaufhängung und eine aerodynamisch modifizierte Karosserie. Bei kaum einem Serienfahrzeug ist der Einfluss der Erfahrungen einer Rennsportserie so gut zu sehen wie beim GT3. Die entsprechenden Modelle werden, was ebenfalls die Ähnlichkeit zu den Fahrzeugen des Markenpokals aufzeigt, gemeinsam mit diesen auf dem Werksgelände in Zuffenhausen gefertigt.
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