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Published 12. Januar 2022

Der neue Speedster ist der teuerste Porsche 911 – mit Ausnahme des Über-Sportlers GT2 . Was bietet er dafür?

Mit einem Grundpreis von 201.682 Euro dürfte der Porsche 911 Speedster für hochgezogene Augenbrauen sorgen – selbst ein Turbo S Cabrio ist mehr als 15.000 Euro billiger. Dafür bekommt man einen reinen Zweisitzer mit verkürzter Windschutzscheibe – und einem Spezialverdeck, das man manuell öffnen und schließen muss.

Aber das ist es gerade, was die Kunden vom Speedster erwarten – schließlich handelt es sich traditionell um die puristischste Möglichkeit, einen Porsche zu fahren. Bis auf die vermutlich eher symbolisch zu verstehende manuelle Verdeckbetätigung fehlt es dem neuen Speedster sonst übrigens an nichts. Fast alle im 911 verfügbaren Extras gehören hier bereits zur Serienausstattung.

Angetrieben wird der Speedster von einem 300 kW/408 PS starken Saugmotor, der so agil wie effizient arbeitet. Ein Turbomotor hätte nicht zum Konzept dieses Autos gepasst. Das gilt zwar auch für das serienmäßige Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe – ohne die automatisch schaltende Box wäre der Speedster allerdings im Nahen Osten und in Asien wohl so gut wie unverkäuflich.

Der 911 Speedster wird genau 356 Mal gebaut – darüber hinaus gibt es noch fünf Exemplare für Test- und Pressezwecke, die aber nie in Kundenhand gelangen werden. Die flachere Silhouette dieses Derivats schließt dabei jede Verwechslungsgefahr mit anderen 911ern aus. Nur zwei Farben sind lieferbar: Purblau und in Carraraweiß. Wer seinen Speedster partout anders lackiert haben möchte, darf sich auf längere Verhandlungen mit der Porsche Exclusive-Abteilung einstellen…

Jens Meiners/SP-X

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